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HundeTipps zur HundeerziehungHundetrainer versus Tierverhaltensforscher

Hundetrainer versus Tierverhaltensforscher

Sind Sie auf der Suche nach jemandem, der Ihnen hilft, Ihren Hund zu trainieren oder ein Verhaltensproblem Ihres Hundes zu lösen? Es kann schwierig sein, die richtige Person für diese Aufgabe zu finden. Sie haben wahrscheinlich schon von Hundetrainern und Tierverhaltensforschern gehört, aber kennen Sie den Unterschied zwischen den beiden? Wie können Sie feststellen, welcher der richtige für Ihren Hund ist?

Es gibt viele Berufe im Zusammenhang mit Hunden, die in der Öffentlichkeit oft missverstanden werden. Ein häufiges Beispiel ist die Verwechslung zwischen Hundetrainern und Tierverhaltensforschern.

Was verbirgt sich hinter einem Namen?

In Wahrheit gibt es mehrere verschiedene Bezeichnungen für diejenigen, die sich mit Hundetraining und -verhalten beschäftigen. Viele von ihnen beschäftigen sich sowohl mit Hundetraining als auch mit Verhalten, weil beides Hand in Hand geht. Nicht alle sind jedoch für die Behandlung größerer Verhaltensprobleme geeignet.

Es ist wichtig zu verstehen, dass sich jeder als Hundetrainer oder sogar als Verhaltensforscher bezeichnen kann. Es gibt keine Gesetze, die vorschreiben, was einen Hundetrainer oder Verhaltensforscher ausmacht. Es liegt an Ihnen als Verbraucher, den Unterschied zu erkennen und sich über den Fachmann zu informieren, bevor Sie ihn für die Arbeit mit Ihnen und Ihrem Hund engagieren.

Glücklicherweise gibt es auch verschiedene Zertifizierungen und Abschlüsse, die Ihnen helfen, die Ausbildung und das Training einer Person zu verstehen.

Hundetrainer

Hundetrainer trainieren Hunde, bestimmte Aufgaben oder Handlungen auszuführen. Sie bringen Hunden auch bei, bestimmte Dinge nicht zu tun. Einige Trainer arbeiten mit problematischen Verhaltensweisen und beschäftigen sich sogar mit der behavioristischen Seite der Dinge. Ein guter Trainer kennt jedoch seine eigenen Grenzen und wird Sie bei Bedarf an jemanden verweisen, der besser für das Problem gerüstet ist. Einige Hundetrainer arbeiten in diesem Bereich als Hobby, während andere professionelle Hundetrainer mit einer Art Zertifizierung sind, oft durch den CCPDT (Certification Council for Professional Dog Trainers) oder IACP (International Association of Canine Professionals).

Wenn Sie einen Hundetrainer suchen, sollten Sie sich über dessen Zertifizierungen, Ausbildung und Erfahrung informieren. Fragen Sie auch nach Referenzen. Buchstaben hinter dem Namen sind zwar wichtig, aber keine Garantie dafür, dass der Trainer gut ist. Umgekehrt gibt es viele hervorragende Trainer ohne Buchstaben hinter ihrem Namen. Außerdem haben einige Hundetrainer auch eine Zertifizierung im Bereich Verhalten.

Tierverhaltensforscher

Auch hier kann jeder behaupten, ein Verhaltensforscher zu sein. Technisch gesehen werden professionelle Verhaltensforscher jedoch als Applied Animal Behaviorists bezeichnet. Sie erwerben diesen Titel durch eine formale Ausbildung und einen MS, MA oder Ph.D. in Tierverhalten. Einige erwerben zusätzliche Zertifizierungen wie CAAB (Certified Applied Animal Behaviorist) oder ACAAB (Associate Certified Applied Animal Behaviorist). Man könnte einen Applied Animal Behaviorist als eine Art Haustierpsychologe bezeichnen.

Angewandte Tierverhaltensforscher konzentrieren sich auf das Verständnis von Verhaltensweisen bei Tieren und können mit Haustieren arbeiten, die Verhaltensprobleme zeigen. Sie können erkennen, wie und warum das Verhalten Ihres Haustieres abnormal ist, und können Ihnen effektiv beibringen, wie Sie Ihr Haustier verstehen und mit ihm arbeiten können. Gute Verhaltenstherapeuten sind Experten auf dem Gebiet der Verhaltensmodifikation und verstehen auch das normale Verhalten der jeweiligen Tierart, die sie behandeln. Darüber hinaus verbringen sie viel Zeit damit, Menschen zu beraten, wie sie mit ihren Haustieren umgehen. Sie sind keine Trainer, können aber oft Ratschläge zum Training geben.

Tierärztliche Behavioristen

Wenn Tierverhaltensforscher wie Tierpsychologen sind, dann sind Tierverhaltensforscher ein bisschen wie Tierpsychiater. Auch sie arbeiten im Bereich der Verhaltensmodifikation und verstehen das Verhalten jeder Spezies, die sie behandeln, sehr gut. Ein tierärztlicher Verhaltensforscher ist jedoch ein Tierarzt, der sich auf Verhalten spezialisiert hat. Dies bedeutet in der Regel, dass er einen Bachelor-Abschluss erwirbt und dann vier Jahre lang an einer Tierarztschule studiert. Nach seinem Abschluss muss der Kandidat ein Praktikum absolvieren, eine Facharztausbildung im Bereich Verhalten absolvieren, eine wissenschaftliche Arbeit verfassen, von Experten begutachtete Fallstudien schreiben und eine strenge Prüfung bestehen. Nach dem Abschluss kann der Tierarzt ein Diplom des American College of Veterinary Behaviorists erlangen. Ein tierärztlicher Verhaltensforscher kann Medikamente verschreiben, wird dies aber nicht immer und je nach Fall tun.

Um besser zu verstehen, was die oben genannten Fachleute tun, kann es für Sie hilfreich sein, den Unterschied zwischen Training und Verhaltensmanagement zu kennen. Denken Sie auch daran, dass Verhaltensprobleme von körperlichen Problemen herrühren können. Wenn Ihr Hund ein Verhaltensproblem entwickelt, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Es könnte tatsächlich mit einem behandelbaren medizinischen Problem zusammenhängen. Nehmen Sie die Hilfe eines Trainers oder Verhaltenstherapeuten in Anspruch, sobald gesundheitliche Probleme vom Tierarzt ausgeschlossen worden sind.

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