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Überblick über das Katzenschnurren

Kein anderer Katzenausdruck berührt Menschen auf dem gleichen Niveau wie das eines Katzenschnurrers. Ein Schnurren kann man fühlen, aber nicht hören oder mit dem Gusto eines Mack-Trucks rumoren. Während die meisten Leute annehmen, dass das Schnurren als Ausdruck der Kitty-Zufriedenheit dient, ist der mysteriöse Klang – wie er entsteht und warum – nicht so einfach.

Wie Katzen schnurren

Experten haben immer noch nicht den genauen Mechanismus gefunden, der das Schnurren erzeugt, was sowohl beim Einatmen als auch beim Ausatmen für einen konstanten Klang geschieht. Katzen, die aufgrund von Verletzungen ihr „Miauen“ (Ausatmen) verlieren, können oft noch schnurren, aber Katzen mit Kehlkopflähmung verlieren ihr Schnurren. Es scheint, dass die inneren Kehlkopfmuskeln, die das Öffnen und Schließen des Raums zwischen den Stimmbändern (Glottis) kontrollieren, den schnurrenden Klang erzeugen. Studien haben gezeigt, dass diese Kehlkopfmuskelbewegung durch einen einzigartigen „neuronalen Oszillator“ im Gehirn der Katze gesteuert wird.

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Kätzchen Kommunikation

Das Schnurren der Mutterkatze dient als Vibrationsfeuer, das ihren blinden und tauben neugeborenen Kätzchen ihren Aufenthaltsort sagt. Kätzchen fangen an, zwei Tage alt zu schnurren.

Das Schnurren kann ein Katzenmerkmal sein, das für Säuglinge, die Erwachsene behalten, spezifisch ist. Die Babys frönen oft beim Kneten, während sie schnurren. Kätzchen kneten oder treten mit den Vorderpfoten gegen Mom-cats Brüste, um ihre Milch zum Fließen zu bringen. Erwachsene Katzen behalten oft dieses Verhalten, besonders wenn sie schnurren.

Das Katzenlächeln

Die Menschen betrachten Schnurrhaare oft als Ausdruck von Zuneigung und es ist eindeutig ein Kommunikationsmittel. Katzen und Kätzchen schnurren selten, wenn sie alleine sind. Schnurren richten sich an andere Katzen oder Menschen. Das Schnurren wurde als Katzenäquivalent eines Lächelns beschrieben, was sehr sinnvoll ist. Schließlich lächeln Menschen aus allen möglichen Gründen – Glück, Nerven, Angst – und ein Lächeln (oder ein Schnurren) bedeutet nicht unbedingt Glück.

Zu allen möglichen Anlässen rumpeln Schnurren, selbst wenn Kitty Angst hat oder Schmerzen hat. Einige Behavioristen vermuten, dass das Schnurren ein Zeichen der Unterwerfung ist, das den anderen Katzen und Menschen signalisiert, dass „ich keine Bedrohung darbringe“ oder „tröste mich“. Das ist vielleicht der Grund, warum das Schnurren sowohl in Zeiten der Zufriedenheit, um Freude auszudrücken, als auch in Zeiten von Stress verwendet wird, um Spannungen abzubauen. Wenn deine Katze mit Knetpfoten und luxuriösem Schnurren zu dir kommt, nennt sie dich vielleicht „Mama“.

Nicht alle Katzen schnurren. Das bedeutet nicht, dass sie deprimiert oder unglücklich sind. Es kann einfach bedeuten, dass die Katze unglaublich gut eingestellt ist und kein Schnurren mehr braucht. In einem Mehrkatzenhaushalt schnurrt der selbstbewussteste Kontrolleur vielleicht weniger, weil er bereits das Sagen hat, während die anderen Kätzchen aus Rücksicht auf seinen Status mehr schnurren.

Heilende Schnurren?

Einige Wissenschaftler theoretisieren, dass das Schnurren auch als Heilungsmechanismus dient. Scientific American berichtet: „Katzen schnurren sowohl beim Einatmen als auch beim Ausatmen mit einem konstanten Muster und einer Frequenz zwischen 25 und 150 Hertz. Verschiedene Forscher haben gezeigt, dass Schallfrequenzen in diesem Bereich die Knochendichte verbessern und Heilung fördern können.“

Katzenbeine heilen viel schneller als andere Säugetiere, und in der Humanmedizin scheint die Schwingung mit ähnlicher Frequenz wie das Schnurren die Heilung zu beschleunigen. Könnte der Katzenschnur ein evolutionärer Vorteil für unsere Katzen sein?

Spezialisierte Schnurren

Nur kleine Katzen können schnurren, während große Katzen wie Löwen brüllen können. Tiger haben eine Art „leises“ Niederfrequenz-Schnurren, das jenseits des Hörbereichs liegt und gleichzeitig mit ihrem Gebrüll geschieht. Dieser mysteriöse Tiger-Sound hat die Macht, Beute kurzzeitig zu lähmen.

Auch unsere Hauskatzen haben ein mysteriöses Power-Schnurren. Dr. Karen McComb ist die Hauptautorin einer Studie an der Universität von Sussex in England, die im Jahr 2009 in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht wurde. Sie identifizierte ein „aufdringliches Schnurren“, das sich von dem alltäglichen Geräusch unterschied, das ähnliche Häufigkeiten hatte wie Weinen menschliches Baby.

Dieses spezialisierte Schnurren mit einer eingebetteten unangenehmen hohen Frequenz wurde von Katzen in der Studie als ein wirksames Mittel gefunden, um die Besitzer aus dem Bett zu bringen, um die Futterschale zu füllen. Offensichtlich ist der Schrei bei normalem Schnurren immer auf einem niedrigen Niveau, aber Katzen mit einer engen Beziehung zu ihren Besitzern scheinen zu lernen, dramatisch zu übertreiben, was eine positive Reaktion bei ihren Menschen hervorruft. Kluge Kätzchen, wie ?!

Was auch immer der Grund der Katze für das Schnurren ist, wir Menschen genießen den Klang (außer wenn es zu früh am Morgen ist). Das Schnurren ist ein katzenartiges Wiegenlied, das sowohl die Sängerin als auch die Seele des Zuhörers beruhigt.

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