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Epilepsie-Anfälle bei Hunden und Katzen

Anfälle bei Hunden und Katzen können durch viele verschiedene Krankheiten verursacht werden. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze einen Anfall erleiden muss, muss Ihr Tierarzt daher einige diagnostische Tests durchführen, bevor eine ordnungsgemäße Behandlung festgestellt werden kann.

Krampfanfälle versus Epilepsie

Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze mehr als einen Anfall hat, kann Ihr Tierarzt seine Krankheit als Epilepsie bezeichnen. Einige Tierärzte ziehen es vor, die Verwendung des Begriffs Epilepsie auf bestimmte Krankheiten zu beschränken, die Anfälle verursachen, und andere verwenden diesen Begriff, um sich auf jede Krankheit zu beziehen, die zu wiederkehrenden Anfällen führt. Unabhängig von der Terminologie umfasst der Prozess der Diagnose von Epilepsie dieselben Testverfahren wie die zur Diagnose von Anfällen.

Eine Geschichte erhalten

Eine der allerersten Maßnahmen, die Ihr Tierarzt tun wird, ist eine gründliche körperliche Untersuchung Ihres Haustieres auf offensichtliche Anomalien.

Die Geschichte Ihres Hundes oder Ihrer Katze muss ebenfalls berücksichtigt werden. Manche Krankheiten treten in einer bestimmten Altersgruppe oder sogar bei einer bestimmten Hunderasse oder Katze auf. Wenn Sie das Alter, die Rasse und die Vorgeschichte Ihres Haustieres kennen, kann Ihr Tierarzt feststellen, welche Krankheiten am wahrscheinlichsten Anfälle Ihres Hundes oder Ihrer Katze verursachen, und Sie können feststellen, welche diagnostischen Tests am wichtigsten sind.

Anfängliche Grundprüfung

Die erste Gruppe von Tests, die Ihr Tierarzt für Ihren Hund oder Ihre Katze durchführen möchte, ist ein vollständiges Blutbild, ein Blutchemieprofil (einschließlich der Elektrolytwerte) und eine Urinanalyse.

  • Ein vollständiger Blutzellwert untersucht sowohl die roten Blutkörperchen als auch die weißen Blutkörperchen im Blut. Dieser Test kann anzeigen, ob Ihr Tier anämisch ist. Es kann auch helfen, in Verbindung mit anderen Tests zu bestimmen, ob Ihr Hund oder Ihre Katze dehydriert ist. Veränderungen der Anzahl der weißen Blutkörperchen können auf Infektionen oder andere pathologische Erkrankungen hindeuten, die das Knochenmark betreffen, wie zum Beispiel bestimmte Krebsformen.
  • Ein blutchemisches Profil umfasst Tests für die Nierenfunktion, z. B. den Harnstoffstickstoff (BUN) und das Kreatinin. Außerdem werden die Leberenzyme Ihres Hundes oder Ihrer Katze sowie die Bilirubinspiegel untersucht, die zur Bestimmung des Leberzustands beitragen können. Der Proteingehalt im Blut wird gemessen. Elektrolyte wie Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor sollten ebenfalls gemessen werden.
  • Eine Urinanalyse ist eine Analyse des Urins, mit deren Hilfe festgestellt werden kann, ob die Nieren Ihres Haustieres in der Lage sind, den Urin effektiv zu konzentrieren. Dieser Test sucht auch nach Anzeichen für abnormale Substanzen im Urin wie Blut, Protein, Bilirubin, Kristalle und andere.

    Zusätzliche Blutuntersuchung

    In einigen Fällen kann auch eine andere Blutuntersuchung erforderlich sein.

    • Wenn Ihr Tierarzt bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze eine Lebererkrankung vermutet, kann ein Gallensäuretest empfohlen werden. Oft werden die Gallensäuren gemessen, bevor Ihr Hund oder Ihre Katze gefüttert wird, und dann kurz nach einer Mahlzeit. Dies kann helfen, Krankheiten zu erkennen, die sowohl die Leber als auch das Gehirn betreffen, wie z. B. ein portosystemischer Shunt („Leber-Shunt“).
    • Schilddrüsenuntersuchungen können erforderlich sein, insbesondere bei Hunden, bei denen eine Hypothyreose zur Anfallsaktivität beitragen kann.
    • Es kann empfohlen werden, auf spezifische Infektionskrankheiten zu testen, um diese als Ursache der Anfälle auszuschließen. Dies kann das Testen auf Krankheiten wie Katzenleukämie (FELV bei Katzen), FIV (bei Katzen), Toxoplasmose (sowohl bei Hunden als auch Katzen), das Staupevirus bei Hunden und andere umfassen. Ihr Tierarzt hilft bei der Entscheidung, welche Krankheiten am wahrscheinlichsten sind und welche Ursachen für die Anfälle Ihres Hundes oder Ihrer Katze untersucht werden müssen.

    Cerebrospinalflüssigkeit (CSF) -Analyse

    Wenn der anfängliche Blut- und Urintest nicht auf die Ursache der Anfälle bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze hindeutet, kann Ihr Tierarzt Ihnen einen Schlaganfall empfehlen. Dies ermöglicht die Sammlung von Flüssigkeit, die das Gehirn und das Rückenmark umgibt und schützt. Dies kann helfen, eine Diagnose wie Meningitis (Entzündung der Membran, die das Gehirn und das Rückenmark umgibt) oder Enzephalitis (Entzündung des Gehirns) sowie andere Erkrankungen, die Anfälle und / oder Epilepsie bei Hunden und Katzen verursachen können, zu stellen.

    Diagnostische Bildgebung des Gehirns

    Tests wie die Magnetresonanztomographie (MRI) oder die computergestützte Axialtomographie (CAT- oder CT-Scan) sind spezialisierte Tests, mit denen die Struktur des Gehirns selbst untersucht werden kann. Diese Tests können für einige Hunde und Katzen empfohlen werden, die an Anfällen und / oder Epilepsie leiden, deren Verfügbarkeit jedoch auf spezialisierte Einrichtungen beschränkt ist.

    Elektroenzephalogramm (EEG)

    Ein Elektroenzephalogramm oder EEG misst die elektrische Aktivität des Hundes oder der Katze Ihrer Katze. Es wird manchmal zur Diagnose der Ursache von Anfällen bei Hunden und Katzen verwendet. Aufgrund der Verfügbarkeit genauerer Tests, wie z. B. MRI- und CT-Scans, wurde es jedoch seltener als bisher verwendet.

    Bitte beachten Sie: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken. Wenn Ihr Haustier Anzeichen einer Krankheit aufweist, konsultieren Sie bitte so schnell wie möglich einen Tierarzt.

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