UncategorizedFerienpflanzen, die für Haustiere giftig sind

Ferienpflanzen, die für Haustiere giftig sind

Helle Zierpflanzen sind eine großartige Möglichkeit, das Haus während der Ferien zu verschönern und im Winter Leben nach Hause zu bringen. Haustierbesitzer sollten sich jedoch bewusst sein, dass viele dieser gewöhnlichen Pflanzen für ihre pelzigen Familienmitglieder giftig sind.

Die Toxizität reicht von mild bis schwer, und die Menge an Pflanzen, die Ihr Haustier frisst, bestimmt, wie krank es werden kann. Im Allgemeinen ist eine gastrointestinale Störung die häufigste Folge, aber wenn genug Pflanzenmaterial verzehrt wird, sind Anfälle, Koma oder Tod möglich.

Natürlich neugierige Welpen und Kätzchen möchten vielleicht ein paar der neuen, im Haus erhältlichen Grüns probieren. Die Dosis ist größenabhängig, so dass Welpen und Kätzchen meistens das größte Risiko für Pflanzenvergiftungen haben.

Weihnachtsstern Pflanze

Viele Menschen verbinden die Weihnachtsstern-Pflanze mit extremer Toxizität, aber das stimmt nicht. Tatsächlich handelt es sich größtenteils um eine urbane Legende aus dem Jahr 1919. Der Saft der Weihnachtssterne gilt als leicht toxisch oder reizend und kann Übelkeit oder Erbrechen verursachen, wenn er gegessen wird, aber nicht zum Tod. Hier erfahren Sie mehr über Weihnachtssterne und Haustiere von der Pet Poison Helpline.

Mistel und Stechpalme

Mistel und Stechpalme gelten als mittelschwer bis schwer toxisch, und Sie sollten sofort Ihren Tierarzt oder die Giftnotrufzentrale um Rat fragen, wenn Ihr Haustier eine dieser sehr häufigen Ferienpflanzen frisst.

Lilien und Narzissen

Pflanzenzwiebeln mit Amaryllis, andere Pflanzen der Lilienfamilie, Narzissen und andere Pflanzen der Narzissenfamilie sind während der Ferienzeit ein beliebtes Geschenk und Dekorationsartikel. Tierhalter sollten sich bewusst sein, dass diese Pflanzen für Katzen sehr giftig sind. Sie können manchmal schwere Symptome von Magen-Darm-Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen, Krämpfen und Tod verursachen. Narzissen sind sowohl für Hunde als auch für Katzen, insbesondere für die Zwiebeln, toxisch.

Weihnachtsbäume

Vergiss nicht den Weihnachtsbaum. Immergrüne Weihnachtsbäume gelten als schwach giftig. Die Tannenbaumöle können den Mund und den Magen reizen und übermäßiges Saufen oder Erbrechen verursachen. Die Baumnadeln sind auch nicht leicht verdaulich und können GI-Reizungen, Erbrechen, Magen-Darm-Verstopfung oder Punktionen verursachen. Wie bereits erwähnt, hängt die Menge an Problemen davon ab, wie viel verbraucht wird. Oft verbrauchen Haustiere keine Massenmengen an Baummaterial, aber es ist trotzdem gut, sich des Risikos bewusst zu sein. 

Häufige klinische Anzeichen 

Symptome, die am häufigsten bei der Aufnahme toxischer Pflanzen auftreten, beziehen sich auf den Magen-Darm-Trakt: Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und manchmal übermäßiger Speichelfluss (Sabbern). In einigen Fällen, wie Einnahme von Holly Berry, können Tremor oder Anfälle auftreten, gefolgt von Koma und Tod.

Bleiben Sie sicher: Achten Sie auf Ihre Pflanzen und Ihre Haustiere

Überwachen Sie das Interesse Ihres Haustieres an den Pflanzen. Um zu 100 Prozent sicher zu sein, bringen Sie keine giftigen lebenden Pflanzen in Ihr Haus. Wenn Sie sich bezüglich einer Pflanze unsicher sind, prüfen Sie die Toxizität. Überwachen Sie das Interesse Ihres Haustieres an Pflanzen und stellen Sie Pflanzen außer Reichweite. Überprüfen Sie die Pflanzen auf Anzeichen von Kauen oder fehlenden Blättern.

Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken. Wenn Ihr Haustier Anzeichen einer Krankheit aufweist, konsultieren Sie bitte so schnell wie möglich einen Tierarzt.

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