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Dermatitis bei Hunden und Katzen

Dermatitis ist ein allgemeiner Begriff, der sich auf Entzündungen in der Haut bezieht. Bei Hunden und Katzen kann Dermatitis durch Hefe- oder bakterielle Infektionen in der Haut verursacht werden.

Wie Hefe und bakterielle Dermatitis bei Hunden und Katzen geschieht

Hautinfektionen durch Hefen und Bakterien treten selten alleine auf. Unter normalen Umständen bilden sowohl Hunde- als auch Katzenhaut eine Abwehrbarriere, die Bakterien und Hefe nicht durchdringen können. Wenn jedoch die Haut Ihres Hundes oder Ihrer Katze beschädigt wird, ändert sich die Umgebung auf der Hautoberfläche. Diese Änderung gibt normalen Hefen und Bakterien, die auf der Hautoberfläche leben, die Möglichkeit, die normalen Abwehrsysteme der Haut zu meiden und die Haut weiter zu schädigen.

Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze übermäßig gekratzt hat oder sein Haar verloren hat, ist es möglich, dass sich die Haut entweder mit Bakterien oder Hefe infiziert hat. Verschiedene Hautkrankheiten können Hautveränderungen verursachen, durch die Hefe und Bakterien in die Haut eindringen und diese infizieren können. Mögliche Ursachen können sein:

  • Allergische Hautkrankheiten wie Flohallergien, Nahrungsmittelallergien oder Atopie
  • Infektiöse Hauterkrankung wie Demodektikum
  • Stoffwechselerkrankungen der Haut, wie sie durch Hypothyreose oder Hyperadrenokortizismus bei Hunden hervorgerufen werden

Jeder Krankheitsprozess, der die natürlichen Abwehrmaßnahmen der Haut schädigt oder entfernt, kann eine prädisponierende Ursache für eine Hefe- und / oder bakterielle Hautinfektion sein.

Die Haut kann durch zahlreiche Arten von Bakterien infiziert werden Streptococcus, Staphylococcus, E. Coli, Proteus, Pseudomonas und viele andere. Die häufigste Pilzinfektion in der Haut wird durch verursacht Malassezia.

Symptome von sekundären bakteriellen oder Pilzinfektionen bei Hunden und Katzen

Sowohl Hefe- als auch bakterielle Hautinfektionen werden Ihren Hund oder Ihre Katze extrem jucken. Die beobachteten Symptome variieren je nach zugrunde liegender Ursache der Hautinfektion. Gerötete Haut, Haarausfall, Schorf und offene Wunden sind jedoch sowohl bei Hefe- als auch bei bakteriellen Hautinfektionen möglich.

Diagnose der bakteriellen und Hefe-Dermatitis bei Hunden und Katzen

Der Test, der am häufigsten zur Diagnose von Bakterien- und Hefedermatitis verwendet wird, ist die Hautzytologie. Bei der Hautzytologie werden Zellen von der Hautoberfläche gesammelt, mit speziellen Flecken abgestorben und die Zellen unter einem Mikroskop untersucht.

  • Sowohl Hefe als auch Bakterien sind in den Haut-Zytologie-Proben sichtbar.
  • Malassezia-Hefeorganismen lassen sich leicht anhand der Hautzytologie identifizieren.
  • Bakterienorganismen lassen sich aufgrund ihrer Form in basische Gruppen einteilen, und mit deren Verfärbungen können sie gefärbt werden.

Unter bestimmten Umständen müssen möglicherweise eine Bakterienkultur und -empfindlichkeit durchgeführt werden, um die Art oder Arten von Bakterien genau zu identifizieren und zu bestimmen, welches Antibiotikum die Bakterien abtöten oder kontrollieren kann. In den meisten Fällen kann jedoch eine Antibiotika-Selektion vorgenommen werden, basierend auf dem Wissen, welche Bakteriengruppen vorhanden sind, wie in der Hautzytologie bestimmt.

Behandlung von bakteriellen und Hefehautinfektionen bei Hund und Katze

Die Behandlung von durch Hefe verursachten Hautinfektionen bei Hunden und Katzen erfordert eine Behandlung mit einem Antimykotikum. Zu den üblicherweise verwendeten Medikamenten gehören Ketoconazol, Itraconazol, Griseofulvin und andere Antimykotika.

Die Behandlung bakterieller Hautinfektionen beruht auf Antibiotika. Das ursprünglich gewählte Antibiotikum basiert häufig auf den Ergebnissen der Hautzytologie. Häufig gewählte Antibiotika umfassen Cephalexin, Amoxicillin / Clavulansäure, Trimethoprim / Sulfa und andere. Wenn die Infektion nicht auf das ursprünglich gewählte Antibiotikum anspricht, können eine Bakterienkultur und -empfindlichkeit eine wirksamere Wahl des Antibiotikums erkennen.

Eines der wichtigsten Dinge, die bei der Behandlung von sekundären bakteriellen Infektionen und Pilzinfektionen bei Hunden und Katzen zu beachten sind, ist, dass fast immer eine zugrunde liegende Erkrankung vorliegt, durch die die Haut anfällig für Infektionen ist. Diese zugrunde liegende Ursache muss identifiziert und behandelt werden, wenn die Behandlung der Hautinfektion erfolgreich sein soll. Wenn die zugrunde liegende Ursache der Infektion nicht behandelt wird, kehrt die Hautinfektion wahrscheinlich zurück.

Bitte beachten Sie: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken. Wenn Ihr Haustier Anzeichen einer Krankheit aufweist, konsultieren Sie bitte so schnell wie möglich einen Tierarzt.

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